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Recherche-Ideen
Der Tourismusverband München-Oberbayern ist der größte touristische Verband Deutschlands. Er betreut ein Gebiet, das sich entlang der Alpenkette von der Zugspitze bis zum Watzmann erstreckt und im Norden bis an die Städte Ingolstadt und Neuburg an der Donau reicht. Zu den Urlaubsregionen des Tourismusverbandes München-Oberbayern zählen: Zugspitz-Region, Tölzer Land, Alpenregion Tegernsee Schliersee, Chiemsee-Alpenland, Chiemgau, Berchtesgadener Land, Inn-Salzach, Ebersberger Grünes Land, Starnberger Fünf-Seen-Land, Pfaffenwinkel, Ammersee-Lech, München, Münchner Umland sowie Oberbayerns Städte. 1937 haben sich diese Regionen zusammengefunden, um den Tourismus in Oberbayern zu fördern.
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Für „Zu’groaste“ ein eher ungewöhnliches Bild: Gäste kommen in den Biergarten, setzen sich an einen Tisch und breiten vor sich eine Tischdecke und ihre mitgebrachten Speisen aus. „Ja, darf man das denn überhaupt?“, ist da die erste Frage. Ja, in Oberbayern darf man das in einem „echten“ Biergarten und es hat eine lange Tradition. Vor 200 Jahren, am 4. Januar 1812, wurde die Biergartenverordnung erlassen. Diese erlaubte den Brauereien erstmals außerhalb der Wirtschafts-Räumlichkeiten Bier auszuschenken. Auf dem Erlass von 1812 beruht zudem der Brauch, dass die Gäste ihr eigene Speisen mitbringen und unentgeltlich verzehren dürfen. Der Hintergrund: In einer Zeit, als es noch keine elektrischen Kühlsysteme gab, pflanzten die Brauer über den Bierlagerkellern Linden und Kastanien und streuten eine dicke Schicht Kies darüber. So blieben die Keller kühl und die Biere im Sommer länger frisch. Gerne verweilten die Bürger nach dem Bierkauf noch im Schatten der Bäume und tranken das für zu Hause gekaufte Bier gleich aus… Die historische Biergartenverordnung gilt nach wie vor für ganz Bayern, wird aber insbesondere in Oberbayern gelebt und zelebriert. 2012 feiern die Brauereien und Biergärten dieses Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen und Festivitäten.
Tollkühne Piloten auf hölzernen Schlitten oder in Hightech-Geräten
Die ersten Schneeflocken fallen, draußen ist es kalt und die Kinderaugen strahlen, wenn Papa sagt: „Es wird Zeit, den Schlitten aus dem Keller zu holen“. Ob der Herr Papa für die Kleinen oder für sich selbst den Schlitten herausholt ist in dem Moment nicht ganz klar, denn das Rodeln erlebt eine Renaissance und macht definitiv auch großen Winterfans Spaß. Wer sich auf die Suche nach den längsten und schönsten Hängen oder den spektakulärsten und skurrilsten Rennen macht, findet im oberbayerischen Winter jede Menge sehens- und erlebenswerte Gelegenheiten, sich auszutoben. So lockt zum Beispiel die Eisbahn am Königssee, Haus- und Hofstrecke von Georg Hackl, mit Adrenalin-Kick und bis zu 50 Stundenkilometern Geschwindigkeit. Mit ihrer Aussicht auf Watzmann & Co. beeindruckt die längste Naturrodelbahn im Berchtesgadener Land. Selbstverständlich bietet Oberbayern noch mehr für alle Freunde des gepflegten Schlittenspaß: Vom Münchner Olympiaberg über den Wallberg bis nach Bad Tölz und Garmisch-Partenkirchen locken die unterschiedlichsten Rodelhänge und Veranstaltungen rund um das kleine Gefährt auf 2 Kufen, inklusive Glühweinausschank und Live-Musik. Gehen Sie mit Oberbayern auf große Schlittenfahrt – wir zeigen Ihnen die Hänge, die sie unbedingt testen sollten.
Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern… 175 Jahre Sisi
Am Heiligen Abend 1837 erblickte Kaiserin Elisabeth von Österreich in München das Licht der Welt. Sie wuchs mit ihren Geschwistern im Herzog-Max-Palais in der Münchner Ludwigstraße auf, die Sommermonate verbrachte sie mit ihrer Familie in Possenhofen am Starnberger See. Sisi erlebte eine unbeschwerte, freie Kindheit, bis sie im Alter von 15 Jahren Kaiser Franz Joseph von Österreich traf… So weit ist die Geschichte aus Büchern und romantischen Filmen bekannt. Hinter der Kulisse sah es anders aus. Es ranken sich zahlreiche Gerüchte um die vom Körperkult getriebene Kaiserin – ihre Anmut, Ausstrahlung und geheimnisvolle Aura faszinierte ihre Umwelt. Der Tourismusverband München-Oberbayern lädt 2012 zu einer besonderen Spurensuche ein: Der „Kaiserin Elisabeth Rundweg“ verbindet nicht nur die Gemeinden Pöcking und Feldafing, sondern auch das Schloss Possenhofen, ein kleines Sisi-Museum im dortigen Bahnhof sowie die legendäre Roseninsel, wo Kaiserin Elisabeth sich mit König Ludwig II traf. Die Museumsführerin und Sisi-Expertin Juliane Reister veranstaltet zudem regelmäßig Vorträge rund um die Kaiserin und ihren Gemahl.
Zurück zur Natur und Klimaschutz im Urlaub
Oberbayerische Regionen setzen auf Nachhaltigkeit im Urlaub. Gäste erwartet eine ökologische Service-Kette, die von der An- bis zur Abreise das Klima schützt, aber auch den Komfort nicht vernachlässigt. Dazu gehören unter anderem die Anreise mit der Bahn, Abhol-Service, Rad-Verleih, kostenloser Wanderbus für Urlauber, Bettwäsche aus regionaler Schafwolle, Öko-Pioniere auf einer Hütte, landestypische Leckereien aus fast vergessenen Obstsorten, eine Nacht der Fledermäuse für Kinder, Wildkräuter-Wanderungen oder Deutschlands höchstes Natur-Informationszentrum auf rund 2.300 Metern.
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Tiefblaue Seen, bunte Blumenwiesen und jede Menge Kulturdenkmäler: Wandern Sie auf den Spuren des Märchenkönigs durchs frühlingshafte Oberbayern. Seit drei Jahrzehnten erschließt der König-Ludwig-(Fern)Wanderweg auf 120 Kilometern die Lieblingslandschaft des legendärsten Monarchen Bayerns. Die Route führt vom Starnberger See, an dem der König seine Jugend verbrachte, durch die wilde Ammerschlucht zur berühmten Wieskirche in Steingaden bis hin zu Schloss Neuschwanstein. Selbstverständlich wandern Sie ohne Gepäck – und genießen damit einen Service, den Urlauber pauschal buchen können.
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In München, Murnau und rund um Kochel am See entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert eine zukunftsweisende Stilrichtung der Malerei: der Expressionismus. Beeinflusst von der Landschaft in Oberbayern schufen die Künstler Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin im Sommer 1908 eine auf die Grundformen reduzierte, flächige Bildgestaltung, verzichteten auf alles Nebensächliche und bewirkten mit ungemischten, kontrastreich gesetzten Farben Intensität und Steigerung des bildlichen Ausdrucks. 100 Jahre ist es nun her, dass die Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ gegründet wurde. Ihr schlossen sich neben August Macke auch Franz Marc und Alfred Kubin an. Oberbayern feiert 2011 „100 Jahre Blauer Reiter“ und bietet hierzu zahlreiche Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen sowie spezielle touristische Angebote an. Bild: (c) Tourismusamt München
Spirituelles Reisen in Oberbayern
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Pfiati! [„geh mit Gott!“] – Pilgerwege
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In kaum einer anderen Region der Welt gibt es derart viele Pilgerwege wie in Oberbayern. Ob auf den Spuren von Papst Be nedikt auf dem Benediktweg wandeln oder auf dem traditionsreichen Weg von München nach Rom, mit einem Zwischenstopp im ältesten Kloster Oberbayerns Benediktbeuern – Traditionen und Bräuche treffen hier in jüngster Zeit auch auf ein ganz neues Bewusstsein für Spiritualität und Natur-Erfahrung. Im Juni 2010 wurde der Jakobsweg Isar-Loisach-Leutascher-Ache-Inn wiederbelebt.
Wellness aus der Natur
Die Ga
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Mit Fasching geht es im Jahr 2011 wieder los, gefolgt von Almauftrieb, Maibaum-Aufstellen, Fronleichnam, Kräuterbuschen weihen, Almabtrieb, Leonhardi-Ritten und Kirtahutschen. In Oberbayern wird Geschichte, Brauchtum und Tradition mit den unterschiedlichsten Festen und Veranstaltungen, mit Maskerade, geschmückten Tieren und Wagen sowie Tanz und regionalen Köstlichkeiten zelebriert. Im Berchtesgadener Land werden die Kühe im Mai sogar über den Königssee geschippert, um sie zu ihren Almwiesen zu bringen. Gäste aus nah und fern sind immer wieder fasziniert von der gelebten Geschichte in Oberbayern.
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Wo sind wir denn? Oberbayern ist voll mit Plätzen und Sehenswürdigkeiten aus anderen Kulturen: Ein türkischer Saal auf 1.866 Metern Höhe, ein afrikanischer Urwald im Ammergau, ein marokkanisches Haus und ein maurischer Kiosk in der Zugspitz-Region – all diese exotischen Plätzchen finden sich inmitten von Zwiebeltürmchen und Lüftlmalereien wieder.
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Aussteigen auf Zeit und das möglichst ungewöhnlich – davon träumen immer mehr Menschen. Oberbayern hält eine Fülle spezieller Unterkünfte für seine Gäste bereit: Iglus auf Deutschlands höchstem Berg, Klöster, Berghütten, Almen, unkonventionelle Hotels. Auf der Fraueninsel im Kloster Frauenwörth können nicht nur Frauen zu Ruhe und Besinnung finden und auf Almen sind Senner und Sennerinnen in spe ganz weit weg vom Schreibtisch im Büro.
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Das Bad Reichenhaller Salz kennt man auf der ganzen Welt. Ein Besuch in der Alten Saline und die spannende „SalzZeitReise“ unter Tage in der Erlebniswelt des Salzbergwerks Berchtesgaden zeigen beeindruckend, wo eine unserer täglichen Zutaten herkommt. Dass Gesundheit und Salz eng verbunden sind, zeigen die Anwendungen in der ehrwürdigen Kurstadt.
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Der Riese vom Tegernsee, Thomas Hasler, lebte Ende des 19. Jahrhunderts in Gmund und ging mit seinen 2,35 Metern als bis heute größter Bayer in die Geschichtsbücher ein. Ein Zeitgenosse des Riesen war der sagenumwobene Wildschütz Jennerwein. In alter Tradition wird an dessen Todestag eine gewilderte Gams an seinem Grab in Schliersee abgelegt. Die Liste berühmter, historischer, wie heutiger (Wahl-)Oberbayern lässt sich beliebig fortsetzen: Musiklegenden wie die Biermösl Blosn oder die Geschwister Merk, Chart-Stürmerin Claudia Koreck, die Indie-Band The Notwist, Literaten wie Ödön von Horváth, Maler wie Franz Marc oder der Initiator des ersten Skitourenparks und der ersten Klettersteigschule Europas, Michael Graßl. Hinter jedem steht ein ganz persönliches, oberbayerisches Portrait.
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Ob Tischler, Schuhmacher, Sattler oder sogar Wagner – in Oberbayern wird altes Handwerk noch zelebriert. Auch bei der Herstellung traditionell oberbayerischer Kleidung: Lederhosen- und Hutmacher sind nicht nur bei den Mitgliedern der vielen Trachtenvereine gefragt – exportiert wird bis in die USA und nach Australien. Zur Fertigstellung einer handgefertigten „Krachledernen“ oder „Hirschledernen“ mit Prozessen wie beispielsweise der Fettgärbung, vergehen leicht 25 Arbeitsstunden. Deutschlandweit beherrschen nur noch vier Gerbereien dieses Handwerk. Eine besonders hohe Kunst ist auch das Wildhaarbartbinden, bei dem der als Gamsbart bekannte Hutschmuck entsteht. In aufwändigen Arbeitsschritten werden Rückenhaare ausgewachsener Gamsböcke ausrasiert, gewaschen, gebürstet und gebunden (Bild: Tourismusverband München-Oberbayern / Magnus Heiland).
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Der Winter 2010/2011 wird weltmeisterlich – gleich drei internationale Wettbewerbe finden in Oberbayern statt: die „FIS Alpine Ski-WM“ in Garmisch-Partenkirchen vom 7. bis 20. Februar, die „FIBT World Championships WM 2011 Bob und Skeleton“ in Berchtesgaden/Königssee vom 14. bis 27. Februar sowie die „World single distances speed skating Championships 2011“ in Inzell vom 10. bis 13. März. Ob es um Wettkampfstätten, Vorbereitung der Athleten und Organisatoren oder die Alternativprogramme für Zuschauer geht – Journalisten sind herzlich in die oberbayerischen WM-Regionen eingeladen.
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Zwiebeltürme gehören zu Oberbayern wie die Lederhose oder die Berge – sie sind ein beliebtes Postkartenmotiv bei Besuchern aus der ganzen Welt. So auch in Rosenheim, wo die Rundkirche Heilig Kreuz vom größten Zwiebeldach Bayerns gekrönt wird. Eingehüllt in warme Decken geht es hier für Gäste in der Kutsche über kleine, verschneite Wege zum majestätischen Dach der 1668 erbauten barocken Kirche Heilig Kreuz. Ein kleines, exklusives Harfenkonzert, Aufwärmen an einer offenen Feuerstelle im Innenhof und ein heißes Glas Punsch runden die besinnliche, winterliche Atmosphäre ab.

Angelika Nuscheler
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
+49 89 829218-13
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Angelika Nuscheler

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Mädels aufgepaßt! Jetzt online. Frauen und Freundinnentage in Oberbayern. Alles außer Männer! mehr
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