Biergärten am Wasser

Gemütlich Biergarteln in Wassernähe

Wasser ist der Ursprung allen Lebens und in Oberbayern sprudelt diese Quelle ganz besonders stark. Unzählige Seen und Flüsse prägen die Landschaft und wenn man jetzt noch einen Biergarten in München oder im Umland am Wasser findet, dann ist das bayerisches Lebensgefühl in Reinkultur.

Zum Untern Wirt

Im Sommer, wenn man sich als Freizeitkapitän in Stegen oder Grafrath in sein Schlauchboot setzt und die Amper hinuntertreiben lässt, immer eine leichte Brise und die Sonne im Gesicht, dann ist das schon Glücksgefühl pur! Der Ausstieg beim Biergarten vom „Unter´n Wirt“ auf ein kühles Bier und eine oberbayerische Spezialität oder klassische Brotzeit aber ist die Krönung!

Pe. Es. Kottmeier

Am Biergarten vom ehemaligen Bacherlwirt plätschert die Würm munter direkt neben den äußersten Tischreihen vorbei, was auch zum einzigartigen, südländisch anmutenden Flair dieses Biergartens beiträgt. Da verwundert es auch nicht, dass hier Südtiroler Spezialitäten aus der Küche kommen und neben den Ayinger Bieren auch Wein und „Spritz“ gerne getrunken wird. Bei alledem ist das Pe. Es. doch ein echter Biergarten geblieben, eben nur ergänzt um alles was das Biergarten-Gefühl noch „leichter“ werden lässt.  

Gut Kaltenbrunn

Als Gut Kaltenbrunn nach jahrelangem Dornröschenschlaf von Feinkostkönig Michael Käfer wachgeküsst wurde, dachten viele, dass der Biergarten wie früher wieder den Großkopferten vorbehalten bliebe. In seinem königlichen Biergarten feierte schon König Max I. Joseph von Bayern mit seinen „Spezln“ Alexander I. von Russland und Franz I. von Österreich ausschweifende Feste und man blieb gerne unter sich. Vielleicht hat man sich ja an einem Biergartentisch zusammengesetzt und ausgesprochen. Jedenfalls genießen jetzt alle gemeinsam den herrlichen Blick über den Tegernsee und das phantastische Alpenpanorama, bei einer Brotzeit oder bayerischem Schweinsbraten und gutem Bier.

Gasthof Alte Mühle

Wenn man mit dem Drahtesel in Richtung Alte Mühle unterwegs ist, hört man schon von weitem das Gekreische der Floßtouristen, wenn es im Karacho die 345 Meter abwärtsgeht. Mit einem Lächeln im Gesicht und der Sonne im Rücken strampeln sich dann die letzten Meter wie von selbst und kaum angekommen hat man das Gefühl, nicht mit dem Fahrrad, sondern mit der Zeitmaschine angereist zu sein. Genau so muss es vor über hundert Jahren auch schon ausgesehen, geschmeckt und sich angefühlt haben, wenn man hier in der Mühle eingekehrt ist. Mit Sicherheit eines der schönsten Fleckchen Biergartenerde überhaupt, was das Weiterträumen garantiert oder auf Bayerisch zur „gmahden Wiesn“ werden lässt.

Zollhäusl

Das http://www.zollhaeusl.deZollhäusl bildet quasi den Außenposten der traditionellen bayerischen Biergartenkultur, direkt an der Grenze und nur durch das Flüsschen Saalach von Österreich getrennt. Schon vor hundert Jahren war das im Jugendstil erbaute Wirtshaus über die Grenzen für sein süffiges Bier vom Bürgerbräu und die guten Brotzeiten bekannt. Damals wie heute kommen die Gäste übrigens von beiden Seiten der Saalach, sitzen gemeinsam an den Biertischen und genießen echtes, bayerisches Biergartengefühl.

Seehaus Schreyegg

Direkt am malerischen Nordufer des Ammersees gelegen, wird im Seehaus Schreyegg neben der sehr gehobenen Restaurantküche im Wirtshaus auch großer Wert auf bayerische Tradition und Gastlichkeit gelegt. So kommt es, dass sich die einen ihre Seeteufel Medaillons an Safranschaum auf der Restaurant Terrasse auf der Zunge zergehen lassen, während sich die anderen im herrlichen Biergarten nebenan, ihre dort gekaufte oder mitgebrachte Brotzeit schmecken lassen. Dazu ein frisch gezapftes Bier in der Hand und egal wo man jetzt sitzt der gleiche traumhafte Seeblick mit dem herrlichen Bergpanorama.  

Seehof Herrsching

Wenn bei Herrsching die rote Sonne im Ammersee versinkt, dann macht im Seehof die Capri-Fischer Bar auf und wenn es ein besonders schöner Sonnenuntergang ist, greift sich Chef Peter Reichert schon einmal seine Trompete und schmettert den Gassenhauer „Die Capri-Fischer“ in Richtung See hinaus. Gemütlich sitzt dann ein buntes Völkchen zusammen, verspeist mitgebrachte Brotzeiten oder Gegrilltes vom Lavastein, trinkt Bier vom Hofbräu oder halt einen Spritz von der Capri-Bar. Wenn dann die letzten Sonnenstrahlen wie tausend Diamanten im See funkeln, kann es auf Capri auch nicht schöner sein.

Lechgarten

Seit fast 700 Jahren schmiegt sich der Lechgarten von außen an die alte Stadtbefestigung Landsbergs und genießt an der warmen Mauer die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Der Biergarten am Klösterl, wie hier der Landsberger Befestigungswall genannt wird, ist der einzige traditionelle Biergarten in Landsberg. Die vielen treuen Stammgäste schätzen es, dass man hier noch nach alter bayerischer Tradition seine Brotzeit mitbringen kann, wenn man möchte. Dazu ein kühles Andechser Bier in der Hand und den besten Blick auf den im Abendlicht funkelnden Lech - pures „Biergartengefühl“ eben.

Gasthof Aujäger

Die Pupplinger Au mit ihrer wunderschönen Fauna und Flora ist ein wahres Paradies für Familien und Freizeitsportler. An den weißen Kiesstränden, der hier ungezähmten Isar, liegen an schönen Tagen unzählige Sonnenhungrige - viele davon wie Gott sie schuf. Die Pupplinger Au, ein wahrer Garten Eden eben! Im Biergarten vom Gasthof Aujäger, keine 150 m vom Isarstrand entfernt, treffen sich dann alle wieder. Eine bunte Mischung aus Familien, Schlauchboot-Matrosen, Radfahrern, illustren Großstädtern und vielen treuen Stammgästen, die den herrlichen Tag gemeinsam ausklingen lassen.

Tutzinger Biergarten

Unter freiem Himmel, und doch geschützt durch das Blätterdach der uralten Buchen, sitzt man hier direkt am http://www.haering-wirtschaft.deTutzinger Seeufer mit einem phantastischen Blick auf den malerisch daliegenden Starnberger See. Stundenlang kann man so dasitzen, auf den See schauen und „meditieren“, oder man beobachtet einfach das bunte Treiben um einen herum. Da diskutieren Tutzinger über die Probleme des Alltags, daneben sitzen Touristen aus aller Herren Länder, Studenten und Rentner und zwischendurch schaut immer mal wieder ein C- oder B- und manchmal sogar ein A-Promi vorbei.

Buch-Tipp:

Die Biergartenbeschreibungen enthalten Auszüge aus dem Buch "Das Beste in München und Oberbayern. Die Biergärten", welches im MünchenVerlag erschienen ist. In seinem Buch stellt der Autor, Thomas Glocker, alle 135 traditionelle oberbayerischen Biergärten vor, in die man nach alter Tradition auch seine eigene Brotzeit mitbringen darf aber natürlich nicht muss. Das Buch wird durch die praktische Biergartenkarte ergänzt. Alle Biergärten findet man auch auf der Internetseite www.Biergartenfreunde.de und der gleichnamigen App „Biergartenfreunde“ wieder.

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