Anigssee Sommer Oberbayern

Berchtesgadener Land

Städte
Bad Reichenhall (17300 Einwohner), Freilassing (16300 Einwohner), Markt Berchtesgaden (7900 Einwohner)
Gipfel
Watzmann (2713m)
Seen
Königssee, Hintersee
Fläche
ca. 840 Quadratkilometer
Highlights
Alpen-Nationalpark, Salzbergwerk in Berchtesgaden

Berchtesgadener Land

Das Berchtesgadener Land im Südosten Oberbayerns besticht durch hochalpine Gebirgslandschaften, urwüchsige Täler und malerische Dörfer.

Deutschlands einziger AlpenNationalpark Berchtesgaden lässt sich gut über die „kleine Berchtesgadener Reibn“ erkunden. Diese Rundtour führt über das Hochplateau des hohen Schneibstein, wo sich auch gerne Steinböcke blicken lassen.

Für eine erholsame Einkehr sind fast 30 Almen im Nationalpark bewirtschaftet. So auch die Priesbergalm über dem Königssee, eine der traditionsreichen Enzianbrennhütten, auf der seit Jahrhunderten Schnaps gebrannt wird. Eingefasst in Felswände und Gipfel hat der Königssee mit seinem klarem Wasser den unvergleichlichen Charakter eines nordischen Fjords. Ein Tal weiter liegt Bayerns erstes Bergsteigerdorf, das malerische Ramsau. Die örtliche Pfarrkirche St. Sebastian ist das für Gäste mit Abstand beliebteste Fotomotiv. Und ein besonderes Erlebnis vor allem für Familien mit Kindern ist ein Besuch des Salzbergwerks Berchtesgaden. Hier wird seit 1517 das weiße Gold aus dem Haselgebirge herausgelöst. Wer mal so richtig Zeit zum Durchatmen braucht, sollte einen Stopp in Bad Reichenhall einlegen und die wohltuenden Sole-Anwendungen genießen. Entweder in den modernen Rupertusthermen oder in der traditionsreichen Alten Saline.

Watzmann – Der Alpenkönig

Eine Königsfamilie wurde hier einst zur Strafe für ihre Grausamkeit in Stein verwandelt, so die Sage. Tatsächlich erinnert das höchste Kalksteinmassiv der Berchtesgadener Alpen von Norden aus an eine Familie beim Fototermin: Aus dem König wurde der Große Watzmann, jener pyramidenförmige, 2713 Meter hohe Gipfel. Der 2307 Meter hohe Kleine Watzmann ist seine Frau; die vorwitzigen Zacken zwischen ihnen heißen im Volksmund Watzmannkinder. Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Gipfel nach und nach bestiegen; 1868 gelang dem Bergführer Johann Grill vom Kederbach-Hof in Ramsau die erste Überquerung der drei Watzmannspitzen. Grill war 1881 auch Pionier bei der Durchsteigung der berüchtigten Ostwand, der mit 1800 Metern höchsten Felswand der Ostalpen. Mehr als hundert Menschen kamen seitdem auf dem Berg ums Leben, der es auch auf anderen Strecken in sich hat – etwa auf den Wanderwegen zum Watzmannhaus auf 1930 Meter Höhe. Deshalb: Gehen Sie nicht ohne Vorbereitung!

Königssee – Doppelt schön

Zwischen steilen Berghängen liegt einer der saubersten Seen Deutschlands – und einer der schönsten. Von Schönau-Seelände aus starten die Ausflugsboote zu Fahrten über den Königssee, an jeder Haltestelle beginnen Wanderwege in den Nationalpark. Besonders viele Fahrgäste steigen an der Station St. Bartholomä aus. Die Kirche, um 1700 auf älteren Mauern gebaut, gilt mit den beiden Türmen und den roten Kuppeldächern als Wahrzeichen des Sees.

Quelle: MERIAN Oberbayern

Hütte Berchtesgadener Land

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