Bergsteigerdörfer in Oberbayern

Das Leben in den Bergsteigerdörfern Oberbayerns

Oberbayerns Bergsteigerdörfer bekommen Zuwachs: nach Ramsau im Berchtesgadener Land folgen nun Sachrang und Schleching in den Chiemgauer Alpen. Während einer Wanderung durch die Alpen sind die ursprünglichen Dörfer ein willkommenes Ausflugsziel.  

Ein echtes Bergsteigerdorf: Ramsau

Wandern durch Oberbayern, ohne Hektik und ohne Lärm: So zeigt sich in Oberbayern Deutschlands erstes Bergsteigerdorf Ramsau. Mit ca. 2.700 Metern thront das dominante Bergmassiv des Watzmanns über dem Dorf. Man erzählt sich viele Mythen und Sagen über den Schicksalsberg des Berchtesgadener Landes. Der wilde, raue König Watzmann selbst sei es, verflucht zu Stein, umringt von seiner Familie. Das vergossene Blut floss zusammen, woraus sich der Königssee und Obersee bildeten. Sind diese Geschichten noch so grausam, so sind die Ramsauer in jedem Fall eins: Stolz auf Ihren Watzmann – den wohl schönsten Berg der Welt. Die Beziehung zum Berg ist wegen seiner Geschichte deutlich zu spüren, deshalb ist die Ramsau auch das Dorf mit der wohl höchsten Bergsteigerdichte in ganz Deutschland. Die dörfliche Gemeinschaft lebt von ihren Traditionen und so braucht man sich nicht wundern, dass die Einheimischen ihre prächtige Tracht mit Stolz tragen und mit Volksmusik bayerische Gemütlichkeit verbreiten.

Genießen und Verweilen: Zwei neue Bergsteigerdörfer

Sachrang und Schleching sind die neuen aus den Urlaubsregionen Chiemsee Alpenland und Chiemsee Chiemgau. Im Juli 2017 wuchs die Gemeinde der Bergsteigerdörfer um die beiden Orte, die im Rahmen eines Festaktes die „Bergsteigerdorf-Deklaration“ unterzeichneten. Gelegen in den benachbarten Tälern Prien und Achen haben beide Dörfer eins gemeinsam: den Geigelstein. Mit etwa 1.800 Metern steht der zweithöchste Gipfel der bayerischen, Chiemgauer Alpen zwischen Sachrang und Schleching. Er ist der „Hausberg“ der Einheimischen auf beiden Seiten, wodurch ein jeder sich mit ihm identifizieren kann. Auch das Vieh verbringt die Sommermonate seit Jahren schon auf dem Berg. In der Almzeit tragen die Senner und Sennerinnen die Verantwortung für die Tiere und leben bis zum Almabtrieb unter den einfachsten Bedingungen. Nur sie, die Kühe und das Bergpanorama. Täglich wird gemolken, ab und an auch Käse und Butter hergestellt. Hier lebt, was mancherorts verloren geht: Das Bewusstsein für den Einklang zwischen Mensch und Natur.

Impressionen

Ramsau im Berchtesgadener Land
Hintersee bei Ramsau
Wuhrsteinalm unterhalb des Geigelsteins in Schleching

Weitere Highlights

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